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Richtig grillen mit Holzkohle
Wenn das Wetter wieder schöner wird und die Vögel anfangen zu zwitschern, wird es höchste Zeit, die neue Grillsaison zu eröffnen. Da das Grillen etwas ganz besonderes werden soll, mit leckerem Fleisch und Würsten, gibt es einige Dinge die man unbedingt beachten sollte, wenn man mit Holzkohle grillt, damit die gegrillten Sachen nicht in einer geschmacklichen Enttäuschung enden.

Der Grillanzünder


grillanzuenderUm die Holzkohle schön auf Temperaturen zu bringen, gibt es viele Möglichkeiten der Erstentzündung. Dazu kann man Holzspäne verwenden, festen sowie flüssig Grillanzünder oder auch Spiritus.

Mit der Holzspäne ist das nicht immer so einfach, da diese immer mal wieder abglimmt und sich der Prozess, bis die Holzkohle richtig durchgezogen ist, sehr lange andauern kann. Fester Grillanzünder, meist in Würfelform, eignet sich recht gut zum Anheizen. Diesen in kleine Stückchen zerbrechen und flächendeckend über die Holzkohle verteilen und anschließend mittels Streichholz oder Feuerzeug anzünden. Durch die relativ lange Brenndauer wird die Holzkohle schön erwärmt und der Glimmprozess beginnt. Das Anzünden mittels flüssigem Grillanzünder funktioniert ebenso spielend leicht. Die gesamte Holzkohle schön anfeuchten damit und an einer Stelle entzünden. Die Flamme verbreitet sich direkt auf der verteilten Fläche und die Holzkohle bekommt genügend Wärme. Wer Flüssiganzünder benutzt, sollte dringend beachten, dass man abwarten sollte, bevor der Rost mit dem Fleisch bestückt wird, bis der Flüssiganzünder komplett verdampft ist. Sonst könnte es passieren, dass das Fleisch den Geruch des Anzünders aufnimmt und dieses in der Folge ungenießbar wird. Daher ist es wichtig, nicht zu viel Flüssiganzünder zu verwenden. Meist genügen ein paar Spritzer über die Kohlefläche bereits aus. Wer mit Spiritus arbeitet, sollte sehr vorsichtig sein, da es zu Verpuffungen und großen Flammenausschlägen kommen kann, da Spiritus sehr leicht entzündlich ist. Ferner sollte dieses nicht in unmittelbarer Nähe zum Grill stehen.

Hat man den gewählten Anzünder verwendet und die Holzkohle beginnt langsam zu glühen, muss gewährleistet werden, dass möglichst viel Sauerstoff an die Holzkohle kommt. Optimal ist es, wenn leichter Wind geht. Das beschleunigt den Prozess des Durchglühens der Holzkohle ungemein. Hierfür braucht man den Grill nur so zu Positionieren, dass die Holzkohle in Windrichtung platziert wird. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass wenn die Holzkohle nur an gewissen Stellen richtig glüht, die Holzkohle zu vermengen, damit alle Teile der aufgelegten Holzkohle glühen können. Wichtig ist noch, dass man den Grill immer im Auge behält. Feuer kann immer zu einer gefährlichen Sache werden, wenn diese nicht unter Kontrolle gehalten wird. Ein starker Windstoß und der Grill kippt um, die Holzkohle landet auf etwas entzündlichem und schon kann es passieren, dass ein großes Feuer entsteht. Daher sollte man für den Notfall, auch beim Grillen, Löschmittel parat haben, wie beispielsweise einen Eimer voll Sand.

Auch wenn das Warten nun schwer fällt und der Hunger immer größer wird, sollte man so lange warten mit dem Auflegen des Fleisches auf dem Rost, bis die Holzkohle komplett glüht. Legt man es zu früh drauf, muss man ohnehin bedeutend länger warten, bis das Fleisch richtig durch ist. Ist die Holzkohle richtig schön auf Temperatur, kann das Grillfleisch aufgelegt werden und man wird sehen, dass binnen weniger Minuten das Grillfleisch schön durch ist und man mit dem Essen beginnen kann.

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